Häufig gestellte Fragen zum WallAlert Wandschwingungssensor
Kameras und Türkontakte können einen Eindringling, der versucht, direkt durch eine Wand, ein Dach oder eine Decke einzudringen, nicht erkennen. WallAlert verwandelt die geschützte Struktur in einen kontinuierlichen Einbruchmelder. Ein vibrationsempfindliches Kabel wird über die Oberfläche verlegt, und der Prozessor analysiert die Aktivität auf Muster, die mit Bohren, Schneiden, Hämmern und anderen Einbruchsmethoden verbunden sind. Die folgenden Antworten behandeln die Fragen, die Sicherheitsmanager, Berater und Installateure am häufigsten stellen.
Was schützt WallAlert?
WallAlert schützt massive Bauflächen wie Beton, Ziegel, Betonstein, Trockenbauwände, Blech und Wellblechpaneele. Typische Anwendungen sind Tresorräume, Stahlkammern, Lagerhallen, Rechenzentren, Justizvollzugsanstalten, gesicherte Lagerräume, Umfassungsmauern, Dächer und Decken.
Welche Arten von Einbruchversuchen erkennt WallAlert?
WallAlert erkennt Schwingungsmuster, die bei gewaltsamem Eindringen entstehen – darunter Bohren, mechanisches Schneiden, Hämmern, Stemmen, Abbrucharbeiten mit dem Presslufthammer sowie andere wiederholte oder anhaltende Angriffe auf die geschützte Fläche. Ziel ist ein Alarm während des laufenden Angriffs, bevor der Eindringling die Öffnung vollendet.
Wie funktioniert das System?
Das Sensorkabel wird in einem geeigneten Rohr oder Leerrohr verlegt, das an der geschützten Fläche befestigt ist. Das gesamte Kabel wirkt als Linearsensor. Der LPU-Prozessor wertet die Schwingungssignale aus und aktiviert das jeweilige Relais, sobald die Aktivität die konfigurierten Alarmkriterien erfüllt. Zudem überwacht er die Sensorleitung auf Störungen.
Wie viel Fläche kann ein WallAlert-Prozessor abdecken?
Ein LPU-402-Prozessor unterstützt bis zu zwei unabhängige Zonen. Jede Zone kann bis zu 305 m (1.000 ft) Sensorkabel aufnehmen, insgesamt also maximal 610 m (2.000 ft) je Prozessor. Die Standardkabellängen betragen 75 m (250 ft), 152 m (500 ft) und 305 m (1.000 ft). Für größere Liegenschaften oder wenn die Planung mehr Zonen verlangt, lassen sich weitere Prozessoren einsetzen.
Kabellänge ist nicht gleich Wandlänge. Wie viel Wandfläche abgedeckt wird, hängt von der Wandhöhe, der Anzahl waagerechter Kabelbahnen, der Bauart und dem geforderten Sicherheitsniveau ab. RBtec sollte die Auslegung prüfen, bevor die endgültige Stückliste erstellt wird.
Welche Wandarten sind mit WallAlert kompatibel?
WallAlert lässt sich auf Beton, Ziegel, Betonstein, Trockenbauwand, Gipskarton, Blech und Wellblechpaneelen einsetzen. Ein Projekt kann verschiedene Oberflächenarten umfassen, doch jeder Bereich sollte entsprechend seiner Bauart und seines Grundschwingungspegels geprüft und eingestellt werden.
Kann jede Zone eine eigene Empfindlichkeitseinstellung haben?
Ja. Jede Zone lässt sich unabhängig einstellen. Der Prozessor bietet 20 Empfindlichkeitsstufen am Gerät und bis zu 500 Stufen über die Konfigurationssoftware. So können beispielsweise eine verstärkte Tresorwand und eine leichte Trennwand am selben Prozessor unterschiedliche Einstellungen verwenden.
Muss WallAlert kalibriert werden?
Das System kalibriert sich selbst und erfordert keinen aufwendigen Kalibriervorgang. Nach der Montage wählt der Techniker eine geeignete Empfindlichkeitsstufe und führt Funktionsprüfungen an repräsentativen Punkten jeder Zone durch. Die endgültigen Einstellungen sollten im Rahmen der Inbetriebnahme dokumentiert werden.
Worin unterscheidet sich WallAlert von punktförmigen Erschütterungsmeldern?
Klassische Erschütterungsmelder sind Punktgeräte, die für den Schutz eines einzelnen Fensters, einer Tür oder eines kleinen Paneels entwickelt wurden. Sie sind nahe am Montagepunkt am empfindlichsten, die Empfindlichkeit sinkt mit zunehmender Entfernung des Aufschlags, und die Einstellmöglichkeiten sind begrenzt. Eine komplette Wand auf diese Weise abzudecken kann Dutzende Einzelmelder erfordern, jeder mit eigener Verdrahtung und eigenen blinden Flecken – und die Zentrale kann trotzdem nicht sagen, an welcher Stelle der Wand der Angriff stattfindet.
WallAlert nutzt statt einzelner Punkte ein durchgehendes, erschütterungsempfindliches Sensorkabel. Das Kabel verläuft über die gesamte Fläche, sodass die Erkennung im gesamten geschützten Bereich gleichmäßig ist und sich nicht um einzelne Geräte häuft. Der Prozessor analysiert das Schwingungsmuster, um Einbruchaktivität wie Bohren, Schneiden und Hämmern zu erkennen, bietet 20 Empfindlichkeitsstufen am Gerät und bis zu 500 über die Konfigurationssoftware je Zone und meldet Alarme zonenweise. Eine einzige Kabelbahn ersetzt ein großes Feld aus Punktmeldern samt Verdrahtung.
Wie reduziert WallAlert Störalarme?
Der Prozessor bewertet Schwingungsmerkmale, die für gewaltsames Eindringen typisch sind, statt bei jeder Erschütterung Alarm zu geben. Dennoch bleiben die richtige Kabelverlegung, die feste Befestigung des Rohrs, passende Zonenlängen und Prüfungen vor Ort wichtig. Wenn wiederkehrende Gebäudetechnik, lose Bauteile oder eine andere lokale Quelle unerwünschte Alarme erzeugen, kann der Errichter die Empfindlichkeit anpassen, die Montage verbessern oder den betroffenen Bereich in eine eigene Zone legen.
Kann das Sensorkabel gekürzt, verlängert oder repariert werden?
Das Kabel wird in Standardlängen geliefert und lässt sich mit von RBtec freigegebenen Abschluss-, Verlängerungs- und Spleißkomponenten sowie -verfahren anpassen oder instand setzen. Nicht freigegebene Spleiße können die Zuverlässigkeit mindern oder die Leitungsüberwachung stören. Die maximal zulässige Kabellänge je Zone gilt auch nach jeder Verlängerung oder Reparatur.
Wie wird WallAlert an eine Alarm- oder Videoanlage angeschlossen?
Jede Zone stellt getrennte potenzialfreie Ausgänge für Einbruch und Leitungsüberwachung bereit, mit Öffner- und Schließerkontakten für 1 A bei 12 V DC. Diese Ausgänge lassen sich an eine gängige Einbruchmeldezentrale oder an ein VMS-, DVR-, NVR-, Zutrittskontroll- oder SCADA-System mit kompatiblen Alarmeingängen anschließen. Die Integrationsanforderungen sind für die jeweilige Fremdplattform zu bestätigen.
Welche Stromversorgung benötigt WallAlert?
Der Prozessor arbeitet mit 12 bis 24 V DC und nimmt bei 12 V DC etwa 40 mA auf. Ist ein durchgehender Betrieb bei Netzausfall gefordert, sollte das System an eine passend dimensionierte und überwachte Ersatzstromversorgung oder an den Akku der Alarmzentrale angeschlossen werden.
Kann WallAlert im Freien oder in rauen Umgebungen eingesetzt werden?
Das Standardgehäuse des Prozessors ist nach NEMA 4X und IP66 klassifiziert. Der angegebene Betriebsbereich des Prozessors liegt bei -40 °C bis 80 °C (-40 °F bis 176 °F) bei einer relativen Luftfeuchte bis 98 Prozent, nicht kondensierend. Auch Rohre, Verschraubungen, Kabeleinführungen, Befestigungsmaterial und Abschlüsse für den Außenbereich müssen passend zu den Umgebungsbedingungen am Standort ausgewählt und montiert werden.
Wie wähle ich das richtige WallAlert-Kit aus?
Senden Sie RBtec einen Grundriss, eine Ansicht oder eine beschriftete Zeichnung mit den zu schützenden Flächen, deren Aufbau und Abmessungen sowie dem bevorzugten Prozessorstandort. RBtec kann die Zoneneinteilung, Kabellängen, Zubehör und Artikelnummern für das Projekt empfehlen.
Haben Sie noch Fragen?
Wenden Sie sich mit Ihren Plänen oder Objektfotos unter +1 (301) 760-4016 an RBtec. Unser Team hilft, die richtige WallAlert-Auslegung zu bestimmen und eine Stückliste für Ihren Errichter zu erstellen.